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Hardboiled

Bonn-Bad Godesberg. Ein altes Diplomatenviertel versinkt im Chaos. Kik und Aldi gehen pleite.
Weedgeruch zieht durch die Gassen. Ein paar Jugendliche schlagen sich vor lauter Langeweile die
Zähne aus, während Blitze aus den Regenwolken schiessen.
Hier fängt Laidback Leo mit dem rappen an und schreibt auf, was er erlebt und was er sieht. Und kreiert
dabei einen Sound, der irgendwo zwischen dem Berliner Untergrund der späten Neunziger und den 808
Bässen aus 2019 changiert: Verspulte Horrorfilmmelodien, Drums noch schwerer als die Ketten um den
Hals, Downsouth Vocalcuts, und ein Vibe, so heiss, dass es einem kalt den Rücken runter läuft.
Nach den beiden Eps Hartgekocht und Weltfrieden Wayne kommt jetzt der nächste Schritt: Die Noir EP steht
in den Startlöchern. In enger Zusammenarbeit mit seinem Produzenten C-Wash hat Leo hier ein Werk
geschaffen, das daherkommt wie ein schwarz-weiß Film zum anhören; ohne Helden, ohne Happy End, aber
dafür Lines, über die man lachen oder sich aufregen kann. Noir sind sechs Songs über das Leben und das
Sterben in Bad Godesberg, über Sucht, Sex und Gewalt, so roh und direkt wie ein Schlag mit einem
Hammer.

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